Google macht ernst: Chrome blendet ab Herbst 2017 eine Sicherheitswarnung auf deiner Website ein, wenn…

7. September 2017 von Sebastian Maier

...wenn diese bis Herbst 2017 nicht das Verschlüsselungsverfahren SSL unterstützt. Das hat Google in seiner Rundmail im August 2017 angekündigt. Betroffen sind alle Websites, die über den Browser Chrome ab Herbst 2017 aufgerufen werden - besonders diejenigen, die ein Kontaktformular beinhalten.

Wenn du dir jetzt denkst, dass das ja nur den Chrome betrifft und du selbst häufig Firefox und Co verwendest, solltest du dennoch weiterlesen.

Denn bei Chrome handelt es sich mit aktuell 34% um den meistgenutzten Browser! Im Vergleich dazu ist Firefox mit aktuell 24,6% auf Platz 2. Du siehst, Google Chrome ist sehr weit verbreitet. Und genau deswegen ist es wichtig, dass du weißt, was die Änderung für dich und deine Website bedeutet.

Was bedeutet die Änderung konkret für deine Website?

Seitenbesucher werden künftig bei dem Besuch von unverschlüsselten Websites den Hinweis “Nicht sicher” erhalten. Dieses wird direkt in der Browserleiste vor der URL angezeigt.


Quelle: Google Blog


Die Konsequenzen können ein Anstieg an Besucherabbrüchen sein, sowie Rankingverluste in den Google Suchergebnissen, Imageschäden und ggf. Abmahnrisiken. Falls du dich jetzt fragst, ob deine Website zukünftig vielleicht auch gar nicht mehr erreichbar sein wird, dann kann ich dich beruhigen: Das passiert nicht (Stand September 2017).

Wer ist betroffen?

Grundsätzlich ist jede Website betroffen, besonders diejenigen, die über ein Formular (z.B. Kontakt- oder Such-Formular) verfügen.
Die aktuelle Übertragungstechnik (HTTP), um Daten zwischen zwei Computern auszutauschen, erfolgt standardmäßig unverschlüsselt.
Um
das Auslesen von Daten oder die Manipulation durch Schadsoftware zu vermeiden, forciert Google den Datenaustausch künftig mit dem neueren Übertragungsprotokoll HTTPS bzw. die Installation eines SSL-Zertifikates. Dieser Vorstoß von Google ist Bestandteil eines langfristigen Plans, um das Thema Sicherheit und Datenschutz für Benutzer zu gewährleisten.

Was ist zu tun?

Da es sich bei Chrome wie schon geschrieben aktuell um den meistgenutzten Browser handelt, ist es nicht auszuschließen, dass andere Browser-Anbieter ebenfalls nachziehen werden. Die Empfehlung zu einer SSL-Umstellung liegt daher klar auf der Hand! Was du jetzt konkret tun musst, ist:

  1. Bestellung eines Sicherheitszertifikats (SSL-Zertifikat) für deine Website-Domain. 

  2. Installation und Einrichtung deines persönlichen SSL-Zertifikats

  3. Vorbereitung der Technik deiner Website, wie z.B. die Anpassung der Verlinkung, der eingebundene Dateien und
    der Kontaktformular(e) auf SSL 

  4. Suchmaschinenoptimierte Umstellung auf SSL, damit dein Ranking mindestens so gut bleibt wie es aktuell ist.


Wenn du das alles korrekt eingerichtet hast, wird “Secure” vor deiner URL in der Browserleiste dargestellt:



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