Wie ihr fürs Web designt: “Dieses Spannungsfeld macht wirklich Spaß.”

2. Juli 2015 von Sebastian Maier

Interview von Erwin Pretli von 2Plus zum Thema: Wie designst du fürs Web?

Es geht weiter mit unserer Interviewserie zum Thema Webdesign, bei der wir Designprofis regelmäßig nach ihren Tipps und Tricks befragen.

Diese Woche sprachen wir mit Erwin Pretli, Junior Art Director Fotografie, Konzeption und Design bei 2PLUS mit Sitz in Viernheim.

Erwin Pretli von der 2PLUSagentur GmbH


Wie designst du fürs Web?
Ich mache im ersten Schritt Scribbles auf Papier und halte so den groben Aufbau und die Struktur fest. Danach wähle ich die Farbschemas und die Fonts aus. Diese Scribbles übertrage ich dann auf den Rechner.


Welche Software verwendest du?
Ich nutze Adobe Photoshop. Für Icons kommen bei mir Illustrator und Kuler zum Einsatz.


Was ist für dich der Hauptunterschied zwischen einem Design für Print und einem für Web?
Ersteres designe ich mit InDesign, fürs Web nutze ich wie gesagt Photoshop.


Wo bekommst du deine Inspirationen her?
Momentan hauptsächlich von awwwards.com, aber auch von weiteren Designblogs. Ich lese außerdem die einschlägigen Zeitschriften und Magazine.


Was gefällt dir an Webdesign am meisten?
Man bewegt sich einerseits in einem engeren Rahmen, da man besonders auf die Benutzerführung und die Darstellung auf den verschiedenen Medienträgern achten muss. Andererseits hat man technische Möglichkeiten, die man bei Print nicht hat. Dieses Spannungsfeld macht wirklich Spaß.


Welchen Stil/Trend findest du momentan besonders schön?
Den Trend hin zum verstärkten Einsatz von Flat Design, gekoppelt mit den Möglichkeiten, große Fotos und wenige, elegante Animationen gezielt zu verwenden. Dies kommt auch meinem persönlichen Geschmack sehr entgegen.


Worauf kommt es dir bei Webdesign am meisten an? Was findest du am wichtigsten?
Übersichtlichkeit, ein harmonisches Ganzes und ein passender Look zum jeweiligen Thema.


Designst du erst für Desktop und wandelst das dann für Responsive um oder designst du nach dem mobile-first-Ansatz?
Immer zuerst für Desktop. Aber ich denke, das wird sich ändern müssen.



Wir danken Erwin Pretli für das Interview.


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