SEO beginnt beim Design

08.11.2013

Wenn wir ein erstes gemeinsames Projekt mit einem Designer umsetzen, erhalten wir oft die Anforderung, dafür zu sorgen, dass die Website in der Suchmaschine gefunden und nach Möglichkeit auch unter passenden Keywords angezeigt wird.

Es macht Sinn für jede Unterseite einen passenden Titel, Schlüsselwörter und eine Beschreibung in den Seiteneinstellungen zu hinterlegen. Die dafür notwendigen SEO-Einstellungen sind in smooster CMS bereits standardmäßig vorhanden. Wie das funktioniert kannst du in diesem Eintrag in der Wissensdatenbank nachlesen.

Suchmaschinenoptimierung beginnt aber nicht erst, wenn die Seite bereits entworfen und umgesetzt ist. 


Gerade durch die letzten Updates von Google hat sich viel im Bereich SEO getan. Es hieß früher schon, dass für den Website-Besucher relevanter Inhalt für eine gute Platzierung sorgen würde, durch die stetigen Anpassung der Algorithmen ist Google diesem Ziel mittlerweile wirklich sehr nah. Viele der SEO Tricks der letzten Jahre funktionieren nicht mehr oder führen sogar zu schlechterem Ranking. Da aber nicht 100% einsehbar ist, wie die Algorithmen genau filtern, gehen die Meinungen an manchen Stellen auseinander. Das betrifft z.B. die Relevanz von Schlüsselwörtern.

Grundsätzlich kann man sagen, dass ein Design, das auf den Besucher ausgerichtet ist und mit strukturiertem Aufbau, sinnvollen Verlinkungen, verständlichen Grafiken und kurzen Ladezeit für ein gutes Erlebnis sorgt, auch in Bezug auf SEO bereits meist die wichtigsten Punkte abdeckt.


SEO beginnt beim Design


5 Tipps wie du beim Design bereits auf SEO achten kannst


1. Finger weg von veralteten Website-Technologien

Seit seiner Entstehung hat das Internet schon viele Website-Technologien kommen und gehen sehen. Die kleinen Kunstwerke der späten 90er und frühen 2000er Jahre, ganze animierte Websites in Flash, Layoutstruktur mit HTML-Tabellen oder Navigationen aus verlinkten Bildern statt Text, würde heute niemand mehr umsetzen.

Wenn in eine Animation Text eingebunden wird, kann er von der Suchmaschine nicht gelesen werden. Eine Navigation mit Flash-Effekten wird z.B. von der Suchmaschine nicht als Navigation erkannt, dadurch kann die Struktur der Website nicht ersichtlich werden.

Javascript und HTML5 dagegen können die selben Animationen und Effekte umsetzen und sind für Suchmaschinen lesbar.


smooster verwendet HTML5 und CSS3

Wir verwenden bei der Umsetzung von Websites standardmäßig Javascript und beraten Designer, die bisher Flash verwendet haben.


2. Schnell und auf den Punkt

Jeder von uns besucht an einem Tag viele neue Websites. Wir wollen bei einer uns unbekannten Seite möglichst schnell wissen worum es geht und ob es für uns interessant ist.

Damit wir die Seite nicht direkt wieder verlassen, ist eine kurze Ladezeit wichtig. Meist sind es die ersten drei Sekunden, in denen sich entscheidet, ob man mehr wissen möchte oder eine Seite wieder verlässt. Aber auch die Platzierung der wichtigsten Informationen ist ausschlaggebend. Da vor allem die Algorithmen von Google immer mehr auf ein möglichst gutes Erlebnis für den Besucher hin abgestimmt werden, wirken sich diese beiden Faktoren auch auf die Platzierung aus.

Was bedeutet das für Webdesign?

Für eine schnelle Seite ist zum einen ein leistungsstarkes Hostingsystem wichtig aber auch die Ladezeiten einzelner Teile der Website fallen ins Gewicht. Mehr dazu auch in Punkt 3.

Mit den letzten Updates belohnt Google jene Websites, die dem Besucher direkt und ohne viel scrollen die wichtigsten Informationen präsentieren und straft ebenso Seiten ab, auf denen einen zunächst z.B. nur Werbung entgegen schlägt.

Mehr zu Googles Meinung zu “above-the-fold” findest du in diesem englischen Blogartikel von Google.


3. Vorsicht bei sehr vielen Grafiken!

Grafiken sind nicht per se schlecht für das Suchmaschinen-Ranking. Vor allem sehr große Grafiken können aber die ganze Website verlangsamen, da sie länger brauchen um zu laden. Eine Möglichkeit ist Grafiken, wo es geht, durch CSS zu ersetzen. Ein bunter abgerundeter Button mit Text muss z.B. keine Grafik sein, sondern sollte mit CSS erstellt werden.


CSS ersetzt Grafiken wo es geht und verkürzt die LadezeitDamit auch Kunden, die einfach nur regelmäßig ihre Website mit ein bisschen neuem Text und Bildern auf dem Laufenden halten wollen, sich nicht mit der Anpassung von Bildgrößen befassen müssen, bieten wir beim Upload von neuen Bildern vier Varianten an: Klein, Mittel, Groß und Original. Die Maße für die drei angepassten Größen kann der Designer vorgeben und so seinem Kunden die Arbeit erleichtern. 


4. Sorge für eine klare interne Linkstruktur

Eine Suchmaschine “crawlt” eine Website. Das bedeutet, dass sich die Suchmaschine, beginnend bei der Startseite, anhand der Navigation und anderer Links die Vernetzung innerhalb der Website erschließt. Deshalb sollte die Struktur der Website für die Suchmaschine leicht lesbar sein.

Was ist eine kryptische URL im Gegensatz zu einer einfachen?

Anstelle von einer kryptischen URL wie www.deineseite.de/ppQ46385sf-page1_ solltest du sinnvolle Seiten wie www.deineseite.de/meine-seite anlegen.


Sitemaps werden automatisch generiert und helfen SEO

Websites werden bei uns automatisch mit, für die Suchmaschine übersichtlichen, XML-Sitemaps erstellt, die der Suchmaschine die Durchsicht erleichtern. Auch klare Seitenpfade ohne kryptische lange Dateinamen sind nicht nur für Besucher verständlicher, sondern auch besser lesbar für Suchmaschinen.


5. SEO liebt Responsive Design

Wenn es um eine mobile Internetpräsenz geht, hast du mehrere Möglichkeiten. Wenn du dazu mehr erfahren möchtest, dann schau dir meinen Blogartikel zum Thema “Responsive Design, mobile Websites, App? Der Unterschied.” an.

Welche Vorteile hat Responsive Design für die Suchmaschinenoptimierung?

Der gesamte Inhalt der Website befindet sich nur in einer Version. Das bedeutet, dass die Suchmaschine selbst nur diese eine Website analysieren muss. Auch die Besucher selbst landen bei ihrer Suche dadurch nicht einmal auf der mobilen und einmal auf der Desktopansicht. Auch aus Sicht der On-Page Optimierung - also den Einstellungen für jede Unterseite - macht es Sinn, da sie nicht doppelt vorgenommen werden muss.

Das bedeutet nicht, dass mobile Websites schlechter sind als Responsive Design. Aus SEO-Gründen empfiehlt sich zwar eher ein Responsive Design, aber im individuellen Fall kann trotzdem eine eigene mobile Website die bessere Entscheidung sein.


smooster unterstützt euer SEO

Wir wollen, dass eure Websites gut positioniert werden können.
Deshalb unterstützt smooster euer SEO.

  • Schnelle Websites: Business-Hosting und ein CDN für kurze Ladezeit
  • Standardmäßige On-Page-Optimierungseinstellungen
  • Umsetzung mit HTML5 und CSS3 



Links:

SEO-Funktionen überprüfen mit der SEO CMS-Checkliste
So funktioniert die On-Page-Optimierung bei smooster
Top design missteps that will kill your website's SEO

zurück
comments powered by Disqus