Die 10 Säulen eines erfolgreichen Webauftritts

11.09.2014 von Sebastian Maier

Die 10 Säulen eines erfolgreichen Webauftritts

Die Websites von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMUs) sind eine wichtige Informationsquelle für ihre neuen und bestehenden Kunden. Hier erfahrt ihr die 10 Säulen einer guten KMU-Website, durch die sie zu einem erfolgreichen Marketinginstrument für das Unternehmen wird.

1. Ein solides technisches Gerüst

Das schönste Design kann sich nicht wirklich entfalten, wenn das technische Gerüst dahinter es im Stich lässt. Deswegen ist es wichtig, ein stabiles, benutzerfreundliches CMS auszuwählen, das zudem Funktionen wie Responsive Design oder Suchmaschinenoptimierung (SEO) leicht und problemlos unterstützt. (Schaut doch mal bei smooster rein :)! )

Gerade die einfache und intuitive Bedienung ist ein bedeutender Faktor, da sie die Grundvoraussetzung für die regelmäßige Pflege der Website und somit für ein gutes Suchmaschinenranking ist.

Auch bei der Auswahl des Hosting-Partners sollte Wert auf Qualität gelegt werden, denn hier geht es um Themen wie Stabilität, Sicherheit, Schnelligkeit und Support.


2. Ein guter Aufbau

Nur ein intuitiver, benutzerfreundlicher Aufbau ist ein guter Aufbau! Bei einer Website geht es schließlich darum, dass sich der Besucher schnell und einfach zurechtfindet.

Das inhaltliche Konzept wird am besten bereits vor dem Design erstellt. Dafür sollte man sich fragen, was genau mit der Website erreicht werden soll und mit welchen Zielen Besucher auf die Website kommen. Was für Informationen möchten sie zuerst sehen? Wo finden sie diese?


3. Ein professionelles Design

Die Website ist genauso ein Teil des Gesamtauftritts eines Unternehmens wie seine Visitenkarten. Umso professioneller das Design, umso professioneller wird auch das Unternehmen wahrgenommen.

Gleichzeitig ist es wichtig, dass der Unternehmensspirit bzw. die Einzigartigkeit der Marke über die Website für den Besucher spürbar ist - denn beim Kauf schlägt oft das Emotionale die Objektivität, wie auch Ralf Wagner, Stiftungsprofessor für Internationales Direktmarketing am DMCC -Dialog Marketing Competence Center der Universität Kassel, in einem Essay für die W&V erläuterte:

“Die Kunden sind kaum in der Lage, konkurrierende Angebote an objektiven Kriterien wie Material, Funktionalität und Design zu unterscheiden. In diesen Situationen entfaltet sich die Kraft der Marken.”

Aus diesem Grund ist es übrigens auch wichtig, dass Website und Corporate Design aus einem Guss sind.


4. Einfache Kontaktaufnahme

Da über die Website mit hoher Wahrscheinlichkeit neue Kunden gewonnen werden sollen, sollte die Kontaktaufnahme so einfach wie möglich sein. Das heißt, dass wichtige Informationen wie Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Kontaktformular an prominenter Stelle erwähnt werden sollten.

Auch weitere Kontaktinformationen wie Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten, Support u. v. m. sollten schnell und einfach zu finden sein.

Gerade beim Responsive Design kommt einer einfachen Kontaktaufnahme eine bedeutende Rolle zu! Oftmals suchen die Menschen über das Mobilgerät nach einem lokalen Unternehmen, das sie zeitnah aufsuchen oder kontaktieren möchten. Können Sie in solch einem Fall beispielsweise direkt über die mobile Website einen Anruf tätigen, erhöht das die Chance, dass die Interessenten auch tatsächlich den Kontakt aufnehmen.


5. Gute Texte

Hier gilt ähnliches wie beim professionellen Design: Kurze, prägnante Texte, die verständlich für jede Zielgruppe sind, zeigen, dass man es mit Profis zu tun hat.

Es gibt ein paar einfache Regeln für gute Texte. Wichtig ist es beispielsweise, auf den Kunden einzugehen und über dessen Vorteile zu sprechen und sich nicht zu sehr in Details über das eigene Unternehmen und Angebot zu verlieren.

Im Online-Bereich ist auch die Wahl der passenden Keywords und deren Einflechtung in den Content im Hinblick auf SEO ein wichtiges Kriterium für einen guten Text.


6. Cross-Media-Integration

Eine Website muss beworben werden, damit man sie finden kann. Daher sollte die Webadresse in möglichst allen genutzten Marketingkanälen kommuniziert werden: In digitalen Medien wie Social-Media-Plattformen, Foren, Portalen, Blogkommentaren, Display-Werbung oder Google Adwords, aber auch in Printwerbemitteln wie Visitenkarten, Flyer, Artikel in Magazinen oder Zeitungen, Werbebanner u. v. m.

Ein im Prinzip naheliegender, aber dennoch nicht immer genutzter Werbekanal für die eigene Website ist die Verwendung der eigenen Domain hinter dem @ in der E-Mail-Adresse. E-Mails werden jeden Tag häufig geschrieben, und so wird jeder Empfänger an die Webadresse erinnert.


7. Responsive Design

In einer Google-Studie zur Smartphone-Nutzung aus dem Jahr 2013 heißt es:

“88% der Smartphone-Nutzer suchen mit ihrem Gerät nach lokalen Informationen, und 78% werden aufgrund der gefundenen Suchergebnisse aktiv, etwa in Form eines Einkaufs oder einer Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen.”

Diese Zahlen machen deutlich: Ein Responsive Design ist für KMUs Gold wert. Bei einem guten Responsive Design wird zudem auf Details geachtet wie die Möglichkeit, direkt von der Website aus über das Smartphone bei dem Unternehmen anrufen zu können, oder die Anpassung an vielfältige Gerätemaßstäbe. (Mehr Infos gibt es in der smooster Responsive Webdesign Checkliste.)


8. Usability

Neben einer sinnvollen Navigation und einem klaren Aufbau umfasst der Usability-Aspekt noch viele weitere Bereiche. Beispiele sind die Bestätigung von Aktionen (“Danke für Ihre Anmeldung zu unserem Newsletter”), die der Nutzer auf der Website durchführt, oder die sinnvolle und verständliche Integration von Animationen.

Grundsätzlich ist es immer wichtig, die eigene Website selbst zu testen bzw. Feedback einzuholen und gegebenenfalls Verbesserungen umzusetzen.


9. SEO

Hinter SEO verbirgt sich ein ganzer Strauß von Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung. Die wichtigsten sollten auf jeden Fall berücksichtigt werden. Dazu gehört die Eingabe der Metadaten wie die Keywords und die Beschreibung, das Listen des Unternehmens bei Google My Business und regelmäßige Aktualisierungen der Website. Für letzteres ist besonders ein Blog sinnvoll.

Achtet darauf, dass SEO-Funktionen bereits im CMS vorhanden sind - so spart ihr euch die Mühe, viel Zeit auf die Suche nach Plug-ins zu verwenden, mit denen ihr SEO-Daten in eure Website eingeben könnt. (Mehr Infos zu SEO-Funktionen im smooster CMS gibt es hier.)


10. Analyse

Mit Diensten wie Google Analytics oder Google Webmaster-Tools weiß man fast noch besser über seine Kunden Bescheid, als wenn sie direkt in das Ladengeschäft kommen würden.

Die Tools bieten Informationen zu Standort, Browser und Gerät des Nutzers, geben aber auch wertvolle Hinweise darauf, wie er auf die Website kam bzw. was für Begriffe gesucht wurden.

Aber Vorsicht, hier gibt es Informationspflichten aufgrund des Datenschutzes! smooster Kunden erhalten daher von uns zu ihrem Webprojekt eine Checkliste, mit der sie Google Analytics rechtlich sicher in die Website einbinden können.

Mit einer regelmäßigen Analyse der Website über solche Dienste kann man Schritt für Schritt das Nutzererlebnis verbessern und somit ein noch besseres Angebot für Interessenten schaffen.


Wie ist eure Meinung zu diesen 10 Kriterien für einen erfolgreichen Webauftritt?


(Bildquelle: FreddieBrown - flickr.com / Creative Commons)

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