Integration eines CDN für mehr Speed

17.01.2013 von

Hinter der Abkürzung CDN versteckt sich der lange Begriff Content Delivery Network (Inhalt-Zustellungsnetzwerk). Das klingt zwar zunächst etwas technisch, aber keine Sorge, dieser Artikel/Blogeintrag ist von den Nicht-Entwicklern des smooster-Teams als technikfrei abgesegnet worden.

smooster verwendet das CDN von amazon um die Mediendateien (Bilder, Css-, Java-Script-Dateien usw.) zu hosten. 

Was macht ein CDN und welche Vorteile bringt die Nutzung? 

CDN helfen die Verfügbarkeit einer Homepage und die Geschwindigkeit  bei der Darstellung für den Endnutzer zu verbessern. Um das zu bewerkstelligen stellen große Unternehmen, wie amazon, an strategisch klugen Standorten weltweit Server auf. Diese sogenannten Edge Server (dt.: Grenz-Server) sollen gewährleisten, dass es in der örtlichen Nähe des Endnutzers Server gibt die eine schnelle Datenübertragung ermöglichen.

Wenn nun eine Domain von einem Nutzer aufgerufen wird, die auf einem CDN-Server liegt, entscheidet dieser anhand von Kritierien wie Schnelligkeit oder Netzwerkauslastung über welchen Edge Server er den Seitenaufruf am schnellsten durchführen kann. Meist fällt die Wahl dabei auf einen dem Nutzer örtlich nahen Server. Damit kann gewährleistet werden, dass eine Seite in Stuttgart oder Hamburg genauso schnell aufgerufen werden kann wie in Tokio. Übrigens, in Deutschland befinden sich die zwei amazon Edge Server in Frankfurt. Aufgrund der größeren örtlichen Nähe kann es aber sein, dass der Nutzer in Hamburg auf einen der beiden Server in Amsterdam zugreift. Detaillierte Informationen zu den weltweiten Standorten findest du hier.


beispielhafte Darstellung eines CDN mit Edge Server

Weiterführende, aber auch deutlich technikjargon-lastigere, Informationen zu CDN gibt es z.B. auf Wikipedia.


Eine weitere Möglichkeit um die Ladezeit einer Webseite für den Endnutzer zu beschleunigen ist die Verwendung eines Cache.
 

Was ist ein Cache und wie hängt dieser mit dem CDN-Server zusammen? 


Edge Server verwenden Proxy Caches, die ähnlich funktionieren wie Browser Caches (so, und jetzt reicht’s auch schon wieder mit dem Technik-Vokabular). 

Wenn eine Seite über den örtlich nächsten Edge Server aufgerufen werden soll, überprüft dieser zunächst ob sich im Cache bereits Inhalte dieser Seite befinden. Fällt die Suche positiv aus, werden die nötigen Daten direkt vom Edge Server an den Endnutzer übertragen. Falls das Ergebnis jedoch negativ ausfällt - weil die Seite noch nie bei diesem Edge Server angefragt wurde oder das “Verfallsdatum” der Datei abgelaufen ist - dann bezieht der Edge Server die nötigen Daten vom Ursprungsserver. Diese Daten werden dann für einige Zeit auf dem Edge Server gespeichert um bei einem erneuten Aufruf innerhalb der Gültigkeit die Darstellung beim Endnutzer zu beschleunigen. 

der Edge Server bezieht die Daten vom Ursprungsserver

der Edge Server sendet die Daten direkt an den Endnutzer

Weiterführende (technikjargon-lastige!) Informationen zu Caches gibt es auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Proxy_(Rechnernetz)#Dedicated_Proxy_.28Proxy-Server.29


zurück
comments powered by Disqus